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Samstag, 20.08.2016
neue Laufschuhe
Es wurde mal wieder Zeit für neue Laufschuhe:Nachdem die ich mit Brooks gute Erfahrungen gemacht habe, bin ich einfach dabei geblieben. Nach den Adrenalin GTS 13 habe ich jetzt das gleiche Modell aber mit der Modellnummer 16 und natürlich viel cooler. Mal schauen, wohin mich diese Schuhe überall tragen werden :)
Dieses Jahr habe ich nämlich noch Pläne, dazu aber später mehr...
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geschrieben um 14:54 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Samstag, 16.07.2016
Rund um Köln - Urkunde und Foto
Zur Abrundung des Rennens gab es nach Ablauf der Einspruchsfrist noch eine Urkunde, die meine Leistung belegt. Angucken könnt ihr euch die Urkunde hier. Im Gegensatz zu meiner Berechnung wird hier ein Schnitt von 35,53 km/h angegeben - ist aber auch gut :) Zudem gab es auch noch tolle Fotos:Exemplarisch eins vom "Anstieg" nach Sand. Man sieht schon den Tunnelblick ;)
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geschrieben um 11:50 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Rennrad

Sonntag, 12.06.2016
Rund um Köln 2016
(Zeit: 1:54:48)
Geschafft :)
Nach 11 Jahren Pause habe ich wieder erfolgreich bei Rund um Köln teilgenommen. Wie beim letzten Mal gab es natürlich auch in diesem Jahr am Vorabend wieder eine Pastaparty.Aber nicht wie damals mit Ketchup, sondern einem Basilikum-Minz-Pesto mit Feigen. Lecker :) Heute morgen ging es dann um 9 Uhr zum Start zum Rheinauhafen, 6 km Anfahrt zum Start sind ja gut zum Warmstrampeln. Vor Ort konnte ich noch die Starts des langen Jedermann-Rennens (127 km) und des Profirennens sehen. Um zwanzig nach zehn konnten wir dann auch in den Startblock:Mit frisch aufgepumpten Reifen mussten wir dann noch vierzig Minuten warten, bis wir blockweise zur Startlinie rollen konnte. Um kurz nach 11 fiel dann auch der Startschuss für den Startblock C. Über die Rheinuferstraße ging es erstmal etwas langsamer los, es wurde nämlich mehrfach vor der Verjüngung im Rheinufertunnel gewarnt, wo es häufig zu Stürzen kommt.War aber dann halb so wild und danach habe ich ein bisschen mehr Tempo aufgenommen, ohne allerdings eine richtig gute Gruppe zu finden. Es waren auch einige unterwegs, die langsamer waren und überholt werden mussten, so dass sich keine richtig konstantes Tempo finden ließ. Über Mülheim und Dünnwald ging es dann Richtung Bergisch Gladbach. In Schildgen gab es die erste kleine Steigung, aber in einer Gruppe läuft das. Außerdem gab es hier auch Unterstützung von Fans, wie insgesamt sehr häufig am Streckenrand. Runter ins Dhünntal nach Odenthal fuhren wir dann mit ordentlich Tempo. Kurz vor dem Anstieg nach Scheueren hatte ich so immer hin einen Schnitt von 37,3 km/h. Den Berg habe ich dann auch gut bewältigt und hatte danach immer noch einen Schnitt von 33 km/h. Allerdings war danach gar keine Gruppe mehr da, so dass ich ab Bechen fast alleine nach Spitze fahren musste - nicht so glücklich...
Auf der Abfahrt nach Herrenstrunden wurde ich aber von einer Gruppe von der großen Runde eingeholt, so dass die Anfahrt zur Dombach-Sander-Straße durchs Strunder Tal wieder zügig bewältigt wurde.Sowohl diesen steilen Anstieg als auch später hoch zum Bensberger Schloss bin ich gut hoch gekommen. Allerdings war ich froh als ich oben war. Jetzt lagen noch 24 km bis Köln vor mir und ich hatte jetzt wirklich Glück. Direkt nach Bensberg fand sich eine sehr große Gruppe, an der ich dran bleiben konnte. Mit sehr hohem Tempo ging es nach Forsbach, die Abfahrt nach Kleineichen war sehr schnell (so 55 km/h im Schnitt) und auch weiter nach Köln fuhren wir konstant um die 40 km/h. Teilweise musste ich aber schon ordentlich kämpfen, um dran zu bleiben. Bei einem Antritt um eine kleine Lücke zu zufahren, ist dann der Halter der Getränkeflasche mit Flasche gebrochen und auf die Straße geflogen. Zum Glück ist da keiner drüber gefahren, hätte böse ausgehen können. Dann über die Severinsbrücke - den Blick auf dem Dom genießen und wieder zurück auf die Rheinuferstraße, noch 500 m und ich war im Ziel :)Mit einer Zeit von 1:54:48 für die 68,5 km bin ich einen Schnitt von 35,8 km/h gefahren. Schneller (wenn auch marginal) als 2005. Sensationell! Hat Spaß gemacht. Die Masse der Radfahrer schob sich nach dem Ziel an den Verpflegungsständen vorbei. Das ist bei Laufveranstaltungen ohne Rad schon praktischer. Auch erst hier gab es ein paar dickere Tropfen, werden der Fahrt war es fast nur trocken und mit 20 Grad sehr gut temperiert. Alles in allem eine sehr gute Veranstaltung mit einem super Ergebnis.
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geschrieben um 18:28 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Rennrad

Mittwoch, 08.06.2016
Preview Rund um Köln
Nach sieben Jahren habe ich wieder richtig angefangen Rennrad zu fahren. Dazwischen gab es nur sehr sporadische Touren. Das Rennrad ist general überholt und steht in Köln. Der Grund: ich fahre in diesem Jahr bei Rund um Köln mit, und zwar beim Jedermannrennen - wie schon 2004 und 2005. Also ziemlich lange her. Geändert hat sich da auch einiges, der Start ist jetzt nicht mehr in Leverkusen sondern in Köln, was sehr gut ist. Die Strecke ist auch etwas länger geworden als damals, aber immer noch sehr ähnlich. Trainiert habe ich auch ein bisschen, so dass ich die 68,5 km mit drei knackigen Anstiegen wohl schaffen werde. Wenn ich in einer Zeit um die zwei Stunden ins Ziel komme, wäre das super. Aber das Motto lautet dabei sein ist alles, so dass mir die Zeit relativ egal ist.Über Unterstützung am Streckenrand freue ich mich natürlich trotzdem, wenn das Rennen am kommenden Sonntag um 11 Uhr startet. Da der technische Fortschritt unaufhaltsam ist, gibt es auch eine tolle Möglichkeit nachzuverfolgen, wo ich gerade bin: auf
www.gpsies.com
kann man mich unter izoy (natürlich...) tracken. So hat man einen guten Überblick, wo ich mich gerade auf der Strecke befinde.
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geschrieben um 22:57 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Rennrad

Montag, 23.11.2015
Sektlauf 2015
(Zeit: 54:38)
Im letzten Jahr habe ich erstmals davon gehört, dass es in Bad Gandersheim einen Volkslauf gibt. Offiziell heißt er Bad Gandersheimer See-Park-Lauf, inoffiziell aber eher Sektlauf. Im letzten Jahr wurde dann eigentlich auch besprochen, dass in diesem Jahr ganz viele aus Melanies Familie mitlaufen würden. Auf Grund von Krankheiten, Verletzungen, Trainingsrückstand, etc. sind dann am letzten Samstag aber doch nur Mel und ich mitgelaufen.Wir hatten aber zumindest Zuschauer und Fans dabei, die auch einige Fotos gemacht haben. Der Lauf an sich ist eher semiprofessionell, wenn man es mit den Maßstäben Kölner Volksläufe vergleicht: die Startgebühr beträgt inkl. Nachmeldegebühr nur bescheidene acht Euro, die Zeitnahme erfolgt durch Stechuhr und Startnummernotation (es wird also nur die Bruttozeit gemessen), die Zielverpflegung (Tee) war schon alle, als wir hin sind und es gibt auch keine Toiletten in der Startnähe. Insgesamt ist der Lauf, bei dem rund 200 Läufer teilgenommen haben, aber sehr sympathisch. Es geht drei, insgesamt flache Runden um die Osterbergseen und durchs Naturschutzgebiet. Jede Runde ist vier Kilometer lang, so dass insgesamt 12 km zu bewältigen sind. Das Wetter war, entgegen der Ankündigung, perfekt für einen Novemberlauf. Bei angenehmen 10 Grad hätte man streckenweise sehr gut eine Sonnenbrille tragen können. Ein Highlight am Streckenrand war die tolle Unterstützung durch die Kinder der syrischen Flüchtlinge, die einen jede Runde mit Anfeuern, Welle, Fähnchen und Einschlagen lautstark unterstützten.In der ersten Runde konnte ich noch viele Läufer, die vor mir im Startblock standen, überholen. Ab der zweiten Runde wurde das Rennen dann sehr einsam: bis zum Ziel wurde ich nur noch von einem Mitläufer überholt, den konnte ich dann für die letzten 2,5 km als Hasen nutzen, und habe einen anderen Läufer überholt. Trotz dieser dann eher einsamen Strecke habe ich insgesamt ein sehr konstantes Tempo gehalten und bin nach 54 Minuten und 38 Sekunden ins Ziel gekommen. Dafür, dass ich zu letzt im September gelaufen bin, eine gute Zeit. Mel kam nach einer für sie auch guten Zeit von 1 Stunde und zehn Minuten ins Ziel und war auch sehr zufrieden.
In der Grundschule gab es dann noch Kaffee und Kuchen. Bei der Siegerehrung - es wird jeder namentlich mit Platzierung genannt - haben wir dann noch erfahren, dass ich 6. in meiner Altersklasse geworden bin. Es liefen allerdings auch nur sechs mit. Mel holte in ihrer Altersklasse den dritten Platz (von drei Läuferinnen) und gewann einen Piccolöchen. Was die Teilnehmer betrifft ist der Lauf hier professioneller als in Köln, es laufen fast nur Vereinsmitglieder und keine Hobbywalker mit...
Insgesamt hat es aber bei wie gesagt schönem Wetter Spaß gemacht die zwölf Kilometer durch Bad Gandersheim zu laufen.
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geschrieben um 21:01 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Samstag, 12.09.2015
Stadtlauf 2015
(Zeit: 41:58)
An einem traumhaften Spätsommerabend ging es wieder durch die Straßen von Bergisch Gladbach. An die neue Fußgängerzone hat man sich ja zwischenzeitlich gewöhnt, allerdings gibt es in ganz Bergisch Gladbach zur Zeit viele Baustellen, die oft (vor allem mit Verkehrsschildern) im Weg stehen bzw. die Strecke verengen. Nicht so gut, es lief aber trotzdem. Und zwar sensationell. Nachdem ich im letzten Jahr schon endlich mal wieder etwas schneller unterwegs war, lief ich dieses Jahr nochmal fast eine Minute schneller und kam nach 41 Minuten und 58 Minuten ins Ziel. Die schnellste Zeit seit 2008! Über das Rennen selber kann man gar nicht viel sagen. Im Startblock habe ich mich ziemlich weit vorne einsortiert, so dass ich nach dem Start nicht viele Langsamere überholen musste. Dies resultierte dann auch in der schnellsten Zeit für die erste kleine Runde seit 2004. Die drei großen Runden bin ich dann alle gut gelaufen, immer nah am Limit und ohne wirkliche Schwächephasen. Das zeigt sich auch in den Rundenzeiten, die nur um 32 Sekunden variieren (12:04, 12:36 und 12:34).Der Schlusssprint war dann allerdings schon anstrengend, was man an dem Gesichtsausdruck auf dem Bild auch sieht. Um die 42-Minuten-Marke zu knacken, hat er sich aber mehr als gelohnt. Also alles in allem sehr gut!
Die Strecke war wie im letzten Jahr nicht so wirklich gut gefüllt. Im letzten Jahr lag es ja vermeintlich noch am Köln Marathon am gleichen Wochenende, aber vielleicht sind die Teilnehmerzahlen auch insgesamt etwas zurück gegangen.Im Ziel war ich auf alle Fälle froh bei meiner 15. Teilnahme beim Stadtlauf wieder eine sehr gute Zeit geschafft zu haben. Und mal sehen, ob ich den Trend der letzten Jahre im kommenden Jahr fortsetzen kann und meine Zeit nochmal verbessern kann. Ich freue mich schon drauf.
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geschrieben um 13:47 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Freitag, 11.09.2015
Preview Stadtlauf
Heute ist es wieder so weit - der Stadtlauf in Bergisch Gladbach findet statt. Nachdem die Zeit im letzten Jahr sehr gut war, versuche ich in diesem Jahr noch ein bisschen schneller zu laufen, das heißt wieder unter 43 Minuten. Mal schauen, ob das so klappt. Ich freue mich wie immmer über jeden der mich und die anderen Läufer auf den drei einhalb Runden anfeuert.
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geschrieben um 07:32 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Samstag, 04.07.2015
3. Kölner Zoolauf
(Zeit: 53:26)
Mer renne för dä Diersche - unter dem Motto sind gestern wieder Hunderte Läufer durch den Kölner Zoo gelaufen. Und das bei Temperaturen wie im Tropenhaus. Die dritte Auflage war auf alle Fälle die wärmste! Dafür gab es auf der Strecke aber auch Wassersprenger, die für eine angenehme Abkühlung sorgten. Nach jeder der sechs Runden wurde man auch mit Getränken versorgt, so dass es insgesamt ging. Aber auch um 20:15 Uhr hatten wir noch 31 Grad, was schon ein Grund war, warum man nicht so schnell gelaufen ist.Start und Ziel wurde auch bei der dritten Auflage wieder verändert. Der Start war beim Haupteingang, das Ziel beim Besucherzentrum - das wussten wohl nicht alle und einige haben den Abzweig zum Ziel verpasst. Die Atmosphäre war wieder prächtig und es waren auch viele Tiere zu sehen. Für einige sind das ja genau die richtigen Temperaturen. Das erste Mal beim Zoolauf gesehen habe ich die Giraffen, die den Läufern zu sahen. Wieder zu sehen waren die Flamingos, Erdmännchen, Elefanten, Kamele, Zebras, Bisons, Wüstenpferde, viele Vögel, Affen, Truthähne, Tauben und Schwarzbären. Auffällig waren viele Besuchsläufer, die bei vielen Tieren anhielten und in aller Ruhe Fotos machten. Vielleicht waren das aber auch nur dem Wetter geschuldete Pausen...Ich bin das Rennen insgesamt ruhig durchgelaufen. Bei jeder Getränkeverpflegung gab es einen Becher Wasser über den Kopf, so dass ich insgesamt sehr konstant laufen konnte und in der letzten Runde sogar noch Reserven hatte. Insgesamt war es dann allerdings wie erwartet doch meine langsamste Zoolauf-Zeit - allerdings nur eine Minute langsamer als im Vorjahr. Passt also sehr gut!Die Zielverpflegung, Anfeuerungen und Moderation waren wieder sehr gut. Der Zoolauf 2016 kann - dann hoffentlich wieder mit humaneren Temperaturen - also gerne wieder kommen :)
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geschrieben um 16:03 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Freitag, 03.07.2015
Zoolauf 3.0
Heute findet der dritte Kölner Zoolauf statt und ich bin zum dritten Mal mit dabei. Allerdings das erste Mal bei diesen tropischen Temperaturen, die wir haben auch wenn die Strecke nicht durch das Tropenhaus führt. Wenn der Lauf um 20:15 Uhr beginnt, werden wir in Köln immer noch mehr als 30 Grad haben. Um gut vorbereitet zu sein, habe ich bisher auch schon vier Liter Wasser getrunken und bis es los geht, werde ich noch weiter trinken. Das diesjährige T-Shirt vom Zoolauf habe ich mir auch nicht gekauft, da es schwarz ist und das ist wirklich nicht die Farbe, die heute am besten zum Laufen geeignet ist.
Ansonsten bin ich natürlich mal gespannt, welche Tiere heute zu gucken oder ob die lieber alle mit nem Eistee in ihren Ställen chillen. Auf Grund der Hitze werde ich in diesem Jahr meine Laufzeit für den Zoolauf auch nicht verbessern und strebe das auch gar nicht an. Locker und vor allem halbwegs fit mit vielen Trinkpausen sechs Runden durch den Zoo joggen lautet die Devise :)
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geschrieben um 18:07 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Donnerstag, 02.07.2015
Edinburgh Half Marathon
(Zeit: 01:46:09)
Am 31.05.2015 haben wir beim zu viert beim Halbmarathon in Edinburgh teilgenommen. Und direkt zu Beginn sei gesagt: alle sehr erfolgreich :) Hier gibt es alle Infos zum Lauf:
Das Wetter
...für den Lauf war insgesamt semioptimal. Noch am Samstag vor dem Lauf haben wir eine Warnung per Email bekommen: starker Wind und Regen. Alle sollen sich dem Wetter entsprechend anziehen und sich insbesondere vor dem Start warm halten. Im Gegensatz zum Wetter am Samstag, an dem noch die Sonne schien, war es dann wirklich nicht gut, allerdings hat es nur noch ein bisschen geregnet, als wir im Startblock standen. Während des Laufs war es dann zum Glück trocken, aber nur ca. 9 Grad warm. Also wirklich nicht das beste Wetter...
Die Strecke
Man könnte meinen, dass der Streckenverlauf in Edinburgh wie bei vielen klassischen Stadtmarathons an den Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei führt. Dies ist in Edinburgh nicht so. Zwar geht das Rennen in der Stadt los, führt dann aber sehr schnell raus ohne die Sehenswürdigkeiten wie Grass Market, Castle und Royal Mile gesehen zu haben. Das ist auf der einen Seite natürlich schade, weil man nicht die schöne Innenstadt sieht, andererseits weiß man als Tourist in Edinburgh, dass die Stadt sehr hügelig ist. So führt die Strecke aus der Stadt raus zum Meere raus und ist insgesamt sehr flach. Am Stadtstrand auf der Promenade ist es insgesamt auch schön. Der letzten Teil der Strecke führt eine Straße bis zu einem Wendepunkt und wieder zurück. Das ist dann eher eintönig. Auch wer den ganzen Marathon läuft, sieht nicht viel anderes, da er nach dem Wendepunkt einfach noch weiter laufen muss... Die Strecke führt so aus Edinburgh hinaus nach Musselburgh, wo man ziemlich weit aus der Stadt draußen ist, mehr dazu aber dann auch unter Organisation.
Mein Ergebnis
Da es mein erster Halbmarathon war, war es natürlich der schnellste Halbmarathon aller Zeiten. Aber auch sonst bin ich mit meiner Zeit zufrieden. Insbesondere weil ich nicht sonderlich konstant gelaufen bin. Am Anfang ging es schnell los. Da bin ich auch zusammen mit Tobi gelaufen. Bei der Zwischenzeit bei 10 km wurden 47 Minuten und 17 Sekunden gestoppt, eine Kilometerzeit von unter fünf Minuten - top! Ansonsten wurden auf der Strecke nur Meilenabstände angezeigt. Es sind dann natürlich immer weitere Abstände zwischen den einzelnen Streckenabschnitten - dafür sind es statt 21 aber auch nur 13... Bei Meile 8 war ich nicht mehr so fit: bisschen Bauchweh, schwere Beine, kleiner Einbrauch also. Bei der Verpflegungsstelle bei Meile 9 bin ich dann auch erstmal ein paar Schritte gegangen. Die letzten vier Meilen bin ich dann wieder gelaufen, aber schon langsamer. Allerdings war der Einbruch dann nicht so heftig wie befürchtet und ich bin noch relativ entspannt ins Ziel gelaufen - allerdings ohne Zielsprint...
Die Anderen
...waren zu 2/3 langsamer als ich, aber haben alle ihre Ziele erreicht :) Tobi war fünf Minuten vor mir im Ziel und wir haben uns auch direkt beim Bierzelt getroffen (nachdem ich mir meine Sachen geholt hatte) und ein Ale auf unsere Zeit getrunken. Britta und Mel kamen dann auch irgendwann ins Ziel und alle haben die Medaille und das Finisher-T-Shirt bekommen. Sehr gut!
Die Organisation
...war so befriedigend. Die Informationen vor dem Lauf waren sehr umfangreich und man war, so fern man sie gelesen hat, sehr gut informiert. Die Abgabe der Beutel in große Trucks lief auch gut. Die Strecke selber war auch gut ausgezeichnet. Die Verpflegungsstellen waren da, wo sie sein sollten, allerdings war die Verpflegung selber eher mau. Außer Wasser gabe es nur einmal ein Gel, das aber nicht wirklich geschmeckt hat. Im Ziel gab es für jeden auch nur zwei Flaschen Wasser, um Essen musste man sich selber kümmern. Die Ausgabe der Rucksäcke verlief am Anfang gut, später kamen sie nicht mehr nach, so dass im sich sonst brav anstellenden Schottland chaotischen Zustände los brachen (Runners stay behind the barrieres!). Da man, wie oben beschrieben, ja jetzt weit außerhalb der Stadt war, gab es einen organisierten Rücktransport (für den man im Vorfeld aber ebenfalls nochmal fünf Pfund zahlen musste). Die Busse fuhren aber nochmal in zwanzig Minuten Gehzeit Entfernung ab. Dort war dann auch nicht wirklich etwas organisiert, es gab nur eine ewig lange Schlange. Bei drei verschiedenen Buszielen konnte man aber auch nicht wirklich sicher sein, dass es die richtige Schlange war. Zum Glück war sie es aber und wir saßen irgendwann in einem Bus, der uns zurück nach Edinburgh brachte, was allerdings auch noch mal vierzig Minuten dauerte. Rundkurse haben hier schon eindeutige Vorteile was die Lagerung und die Organisation vom Rücktransport angeht.

Alles in allem - schön dabei gewesen zu sein. Nochmal mitlaufen würde ich aber nicht. Fotos gibt es auch keine, weil die 20 Pfund pro Bild kosten. Und so gut sieht das dann beim dem Wetter auch nicht aus ;)
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geschrieben um 21:03 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen
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