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Freitag, 24.03.2017
Königsforst Halbmarathon
(Zeit: 1:50:51)
Relativ kurzfristig habe ich mich mit Mario im Februar entschieden, beim Königsforst Halbmarathon teilzunehmen. So richtig im Training war ich nicht, aber bis zum Lauf waren es ja auch noch fünf Wochen. In denen habe ich dann ein wenig trainiert und am 19. März haben wir uns dann auf den Weg nach Bensberg gemacht. Die Ausgabe der Startnummern verlief reibungslos. Das Maskottchen des diesjährigen Laufes, einen Uhu, haben wir auch noch gesehen. Um kurz vor 11sind wir dann in den Startblock. Weil es so viele Nachmeldungen gab, verzögerte sich der Start um 10 Minuten. Um 11:10 Uhr ging es dann mit 1200 Mitläufern auf die Strecke. Das Wetter spielte auch mit: nicht zu warm, nicht zu kalt und trocken - perfekt. Nach einem Kilometer durchs Wohngebiet ging es unter der A4 durch in den Wald. Wir liefen einen 5:15 Schnitt, den wir um es vorweg zu nehmen auch bis ins Ziel hielten. Vorbei an der welligen Bundesstraße nach Forsbach kamen wir gut voran. Ab Forsbach ging es bis zur Kölner Stadtgrenze stetig bergab. Nach dem zweiten Verpflegungspunkt ging es zur höchsten Erhebung Kölns - dem Monte Trodelöh. Bei Kilometer 12 war eine kleine Wende zu laufen, das Läuferfeld war hierbei wie die ganze Zeit gut geschlossen. Ab Kilometer 16 ging es wieder zurück Richtung Bensberg. Und das zwar nicht steil aber stetig bergauf. Jetzt merkte ich auch meine Trainingsdefizite... Kämpfen geht aber immer, deshalb liegen wir konstant weiter. Als es dann wieder unter der Autobahn durch zum Ziel ging war ich aber doch ziemlich froh. Das Ziel erreichten wir nach einer Stunde, 50 Minuten und 51 Sekunden (Mario sogar eine Sekunde schneller). Für die Vorbereitung ein Topergebnis und immer hin meine zweitschnellste Zeit bei einem Halbmarathon.
Mit der Straßenbahn ging es wieder zurück nach Köln, wo wir uns bei isotonischen Getränken noch das Spitzenspiel der 4. Kreisklasse ansahen.
Der Muskelkater war dann auch nur halb so schlimm wie erwartet...
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geschrieben um 17:02 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Freitag, 25.11.2016
Sektlauf Bad Gandersheim
(Zeit: 54:14)
Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass nach dem Marathon in Köln noch ein großer sportlicher Erfolg in 2016 auf mich warten würde. Aber es kommt ja häufig anders als man denkt: und so habe ich am 19.11.2016 tatsächlich das erste Mal in meiner bisherigen Laufkarriere den ersten Platz in meiner Altersklasse (Senioren M30) belegt. Sensationell!Gut, es gab auch nur einen Gegner, aber den zu schlagen war ein harter Kampf. Entschieden wurde dieser Kampf nicht nur auf der Strecke sondern auch vorher, denn ich hatte schon vor dem Start nach geschaut, wie viele Teilnehmer es in meiner Altersklasse gab: in der Starterliste standen zwei andere: Startnummer 22 und 105. Auf der Strecke bekam ich von meinen reichlich vertretenen Fans dann schon zu Beginn der zweiten von drei Runden die Info, dass Nr. 22 nur kurz vor mir lief. Der andere Starter war nicht zu sehen. Nr. 22 lief konstant 100 m vor mir. Auf den letzten drei Kilometer erhöhte ich dann mein Tempo und konnte ihn tatsächlich noch einholen. Er hatte bei Kilometer 11 dann auch einen Einbruch und ich konnte nach 12 km als Erster meiner Altersklasse ins Ziel laufen und wurde von begeisterten Fans gefeiert :) Wenn ich nicht gewusst hätte, dass die Nr. 22 in meiner Altersklasse gewesen wäre, wäre ich das Rennen eher ohne Tempoerhöhung locker zu Ende gelaufen. Auch ein Sieg der informatorischen Vorbereitung also......).Bei der Siegerehrung habe ich dann auch noch eine große Flasche Sekt und natürlich die Urkunde für den ersten Platz bekommen :)
Abgesehen von diesem tollen Erfolg war der Lauf auch gut. Die drei Runden durch den Seepark bin ich jetzt zum zweiten mal mitgelaufen. Im letzten Jahr muss man sagen, war die sportliche Konkurrenz schon größer. Nach dem langen Urlaub in Argentinien war die Kondition vom Marathon schon ein wenig weg, weil ich gesundheitlich auch ein bisschen angeschlagen war, lief ich eine Zeit, die immer hin ein bisschen schneller war als im letzten Jahr. Es ist aber noch Luft nach oben... Mal sehen, ob ich nächstes Jahr wieder mit laufe. Aus Mels Familie wollen auf jeden Fall wohl alle mit laufen (dieses Jahr waren wieder alle als Fans dabei
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geschrieben um 01:01 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Freitag, 07.10.2016
Köln Marathon
(Zeit: 3:33:09)
Meine dritte Marathonteilnahme habe ich so intensiv vorbereitet, wie zuvor noch keine (siehe Bericht). Es lag sicherlich an der höheren Erfahrung (die kommt ja mit dem Alter) aber auch an den gesetzten Zielen. Da ich wusste, dass ich so gut vorbereitet war und bis dahin auch alles so gut geklappt hatte, war ich vor dem Lauf fast gar nicht nervös. Die Nacht zuvor konnte ich ganz normal schlafen, aufstehen, kleines Frühstück, fertig machen und dann mit der Straßenbahn nach Deutz. Alles ganz entspannt.
In Deutz konnte ich dann noch meine alten Kontakte nutzen. Anstatt eine Ewigkeit auf ein Dixiklo zu warten, bin ich schnell in meine alte WG auf Toilette - praktisch. So konnte ich dann ganz locker in den blauen Startblock und die verbleibende Zeit bis zum Startschuss warten. Bevor es los ging, gab es noch eine Banane und die neue Köln-Marathon-Hymne "Spitze vum Dom" von Björn Heuser wurde auf der Dicken Berta der Blauen Funken präsentiert. Mit einer kleinen Verspätung startete dann der rote Block vor uns, vier Minuten später waren dann wir dran und es ging auf die Strecke. Los geht's auf die 42.195 Meter lange Tour durch Kölle. Die ersten Meter liefen gut. Das Feld wurde durch ein Gatter geführt, groß überholen war nicht möglich, aber auch nicht nötig, es war ein gutes Starttempo. Hoch auf die Deutzer Brücker mit dem Blick auf den Kölner Dom ab zum ersten Ausflug in ein Veedel. Entlang am Rhein ging es bis Bayenthal. Auf der Rheinuferstraße kam uns dann auch schon die Spitzengruppe aus Kenia entgegen und erhielt schon an dieser Stelle verdienten Applaus vom Läuferfeld. Beim Wendepunkt waren die ersten fünf Kilometer geschafft. Zwischenzeit 26 Minuten - genau im Plan. Zurück Richtung Innenstand durch die Severinsstraße und zum Neumarkt. Hier wurden die Reihen der Fans bis zum Rudolfplatz auch schon deutlich dichter und man sah noch die letzten Teilnehmer vom Halbmarathon, die kurz vor dem Ziel waren.
Hier merkte ich auch, dass ich mittlerweile ein bisschen schneller lief, als das eigentliche Zieltempo - ging aber gut. Über Kyffhäuser, Dassel- und Bachemerstraße liefen wir dann, begleitet von Viva Colonia gespielt von der Kapelle der Blauen Funken, zur Universitätsstraße. Von da ging es in mein Veedel nach Sülz. Sülzburgstraße natürlich mit kleinen Kindern abklatschen (so wie es in der Liebeserklärung an den Köln Marathon im Kölner Stadtanzeiger stand). Hier standen auch die meisten "bekannten" Fans, die mich anfeuerten. Neben den bekannten gibt es natürlich noch ganz viele, die den Namen auf der Startnummer lesen können und einen so motivieren. Und ganz, ganz viele, die einfach nur Klatschen und Anfeuern. Die Stimmung ist auf jeden Fall super und trägt einen immer weiter. Vielen Dank an alle!
Bei Kilometer 15 war ich dann schon 1 1/2 Minuten schneller als geplant - aber immer noch gut unterwegs. Wie viele kleine Momente beim Marathon in Köln pushte dann ein Erlebnis im Tunnel auf der Universitätsstraße, als einer laut "Zicke zacke zicke zacke" rief und der ganze Tunnel mit entsprechendem Echo "hoi hoi hoi" antwortete. Schönes Gemeinschaftsgefühl. Bei der dritten Veedelsrunde nach Lindenthal wurde es dann bei Kilometer 18/19 irgendwie anstrengend. Eine kleine Schwächephase, die aber glücklicherweise nicht lange anhielt und auch eher psychisch als physisch war. In den Zeiten spiegelt sie sich nämlich nur marginal wieder. Spätestens als die lange Aachenerstraße vorbei war und man wieder die Stimmung auf den Ringen aufsaugen konnte und natürlich mit dem Überlaufen der Halbmarathondistanz war ich mental wieder top fit. Die Zeit für die erste Hälfte: 1:47:20. Mein erster Gedanke beim Blick auf die Uhr, wenn ich die zweite Hälfte jetzt schneller laufe, wird das eine echt gute Zeit. Und von da an war das Ziel im Kopf, die zweite Hälfte muss schneller werden als die erste.
Der Abstecher nach Ehrenfeld verlief dann auch gut. Auf der inneren Kanalstraße gab es dann wieder eine Verpflegung, bei der ich dann auch eine halbe Banane aß und Wasser trank. Beides im Weiterlaufen - einen Stop gab es während der gesamten Strecke nicht. War auch völlig in Ordnung so. Ab Kilometer 26 sah ich auch konsequent den fünf Minuten/km-Schnitt auf meiner Uhr. Bei jedem Kilometerschild stand etwa die 2 oder die 7 am Ende der Minutenanzeige. Der letzte Veedels-Abstecher nach Nippes hört sich in der Theorie immer böse an und ist auch in der Praxis anstregend. Rund zwölf Kilometer ist die Runde, die man vom Ebertplatz aus laufen muss. Aber trotz der teilweise eintönigen und langen Strecken hatte ich hier keine Probleme. Konstant im fünf Minuten-Schnitt ging es von Kilometerschild zu Kilometerschild. Bei Kilometer 30 gab es dann in ohrenbetäubender Lautstärke "Hyper, hyper" von Scooter - herzlich Willkommen in Nippes. Bei Kilometer 32 fuhr gerade die Linie 13 über die Hochbrücke, in der Mel saß und zu Kilometer 35 fuhr (gesehen hat aber nur sie mich...). Im Kopf war ich hier auch kurz am überschlagen, ob es noch möglich wäre, die Zeit unter 3:30 zu halten. Die Überlegung hab ich aber schnell ad acta gelegt, dafür hätte ich jeden kommenden Kilometer 20 Sekunden schneller laufen müssen - insbesondere wenn man rückblickend die letzten schweren Kilometer betrachtet, ein Ding der Unmöglichkeit. Ich entschied mich auch schnell, das Ziel nicht zu verfolgen und eher "entspannt" beziehungsweise besser gesagt konstant zu Ende zu laufen.
Nach dem wohl unschönsten Kilometer über die Friedrich-Karl-Straße und der Spitzkehre über den Tunnel der Amsterdamerstraße war man quasi auf dem Heimweg. Ab hier sind abgesehen von der Runde über die Ringe keine Umwege mehr zu bewältigen - nur noch lockere acht Kilometer bis zum Dom. Mit der letzten Bananenstärkung und der Anfeuerung "Nur noch eine Runde um den Decksteinerweiher" ging ich die finalen Kilometer an. Allerdings wehte auf der Amsterdamer ein unangenehmer Gegenwind. Bisher war das Wetter ganz annehmbar gewesen, 16 Grad und nur ab und zu ein wenig Sprühregen. Aber auch wegen dem Gegenwind spürte ich die Anstrengung jetzt schon. Und zurück am Ebertplatz war ich auch schon ordentlich gezeichnet und das Halten des Tempos nur noch Willensstärke. Aber kämpfen kann ich und ab hier waren es auch nur noch vier Kilometer - einmal die ganzen Ringe runter. Das kann schon lang werden, insbesondere wenn sich zeigt, dass Red Bull keine Flügel verleiht sondern nur dafür sorgt, dass die Straße so sehr klebt, dass man fast nicht mehr vom Fleck kommt. Ab Kilometer 40 lief ich nur noch in Trance - es ging wieder besser, was man auch an der guten Zeit für die letzten beiden Kilometer sieht, aber so richtig da war ich nicht. Kilometer 42 war der schnellste Rennkilometer, mit einem Puls von 182 aber auch eher anstrengend. Dann hab ich aber auch die Hohe Straße hinter mir gelassen - vorbei am Dom, den ich auch nicht wahr genommen habe, ging es über den roten Teppich ins Ziel. Ich hatte den Köln Marathon in einer Traumzeit von 3 Stunden 33 Minuten und 9 Sekunden geschafft. Wahnsinn. Natürlich eine persönliche Marathonbestzeit. Und die zweite Rennhälfte war auch nochmal anderthalb Minuten schneller als die erste. Ich war aber so geschafft, dass ich mich irgendwie gar nicht so richtig freuen konnte. Mel war auch in der Zielnähe und gab mir erstmal meine Jacke und dann schwankte ich eher als zu gehen in Richtung Verpflegungsständen. Nach dem Umhängen der Medaille gab es zuerst fünf Apfelsaftschorlen auf Ex. Cola, Brühe, Corny. Und sitzen - eine Wohltat. Wobei auch beim Sitzen alles weh tat...
Mit der Straßenbahn ging es nach Hause und unter die Dusche und auf die Couch - schön ausruhen. Den Tag der Deutschen Einheit konnte ich auch zum relaxen nutzen und auf Grund der guten Vorbereitung war es auch nicht so schlimm wie befürchtet. Die richtige Freude über das Ergebnis, das alle Erwartungen vom Training mehr als erfüllt hat, kam dann jetzt erst so richtig in den Tagen danach, insbesondere wenn ich mit dem Fahrrad auf Teilen der Strecke unterwegs bin und daran denke, wie ich über die blaue Linie gelaufen bin und wie gut das alles geklappt hat. Und dass es überhaupt geklappt hat und dass es jetzt vorbei ist :)
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geschrieben um 20:47 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Sonntag, 02.10.2016
Geschafft
(Zeit: 3:33:09)
Geschafft und geschafft. Mit einer Superzeit von 3 Stunden, 33 Minuten und 9 Sekunden bin ich ins Ziel gekommen. Die zweite Hälfte bin ich schneller gelaufen als die erste und auch insgesamt sehr konstant. Aber schon am Limit...
Da ist die Medaille :)
Jetzt erhole ich mich erstmal... Mehr Infos und Bilder folgen. Danke für die tolle Unterstützung am Streckenrand! Das hat ordentlich gepushed.
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geschrieben um 16:32 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Samstag, 01.10.2016
Marathon-Preview
Morgen ist es soweit - der Kölner Marathon wird gestartet. Und ich bin mit am Start. Mein Laufoutfit habe ich schon ausgesucht. Ich laufe im T-Shirt vom letzten Kölner Marathon an dem ich vor elf Jahren teilgenommen hab, es hat sich in den Vorbereitungsläufen bewährt. Das Wetter soll zum Laufen ganz ok werden. Ich bin im zweiten Startblock, so dass ich relativ zügig auf die Strecke kommen werde. Meine Startunterlagen habe ich geholt.
In meiner Vorbereitung habe ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 3:45 Stunden gehabt. Wenn ich das schaffe, wäre ich sehr zufrieden. Es wäre für mich eine persönliche Marathon-Bestzeit. Wenn es ein bisschen schneller wird, dann beschwere ich mich natürlich auch nicht. Wenn ich unter vier Stunden bleibe, erreiche ich auch mein Minimalziel. Zusammenfassend kann man also sagen: Hauptsache ich komme gesund im Ziel an :)
Über Unterstützung am Streckenrand freue ich mich natürlich- Zwischenzeiten kann man auf der Homepage vom Kölnmarathon sehen, man weiß also ungefähr, wo ich bin. Das angebotene Livetracking gibt es für mich nicht, da ich mein Handy nicht mitschleppe - jedes Gramm kann schließlich entscheidend sein. Aber im Leaderboard, sollte ich irgendwann zu finden sein, meine Startnummer ist die 5982.
Heute werden dann noch viele Nudeln gegessen, so dass eigentlich nichts mehr schief gehen kann :)
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geschrieben um 09:11 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Donnerstag, 29.09.2016
Marathon-Vorbereitung
Es ist geschafft! Zumindest die Einheiten vom Trainingsplan, der mich jetzt zwölf Wochen lang begleitet hat. Heute morgen gab es zum Abschluss noch eine zehn Kilometer-Runde um den Decksteinerweiher. Zeit für einen Rückblick auf die Marathonvorbereitung:
Mehr als 700 km bin ich jetzt in Vorbereitung auf den Marathon gelaufen und im Trainingsplan war alles mit dabei: Intervallläufe, Tempoläufe und natürlich die langen, extensiven Läufe bis zu 33 km. Ein Marathontraining ist kein Zuckerschlecken und mit dem Laufen ist es ja auch nicht getan - man hat eine konstante Grundmüdigkeit. Seit zwei Wochen ist das Trainingspensum aber jetzt deutlich reduziert und ich merke jetzt schon, wie die Kraft zurück kommt. Am Sonntag um 10 Uhr werde ich dann auf den Punkt topfit für den Marathon sein.
Ein treuer Begleiter bei allen Läufen war meine Laufuhr von TomTom: Pulsmessung am Handgelenk und GPS-Streckenmessung sind echt cool. Man kann später gucken, wie konstant man gelaufen ist, wie weit man gelaufen und sieht auch längerfristige Entwicklungen, insbesondere bei der Entwicklung vom Puls. Über die neuen Laufschuhe, die sich schon beim Stadtlauf bewährt haben, hat izoy.de ja schon berichtet, aber auch so gab es einige neue Laufklamotten, die das Laufen komfortabler gestaltet haben. Zu erwähnen ist hier insbesondere die Trinkflasche mit coolem Ventil, das sich bei Druck auf die Flasche öffnet, beim Laufen selber, hat sie keinen Tropfen verloren. 300ml waren auch gut ausreichend. Uhr und Flasche seht ihr auch oben auf dem Bild.
Als Lektüre zum Marathon kann ich das Buch "42,195 - Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken" von Matthias Politycki empfehlen. Es gibt für jeden km eine Anekdote aus dem Laufleben - sehr unterhaltsam geschrieben und man findet sich oft wieder. Beim Ausruhen von einem langen Lauf genau das richtige, auch um die Vorfreude auf den Marathon weiter zu steigern.
Was bei mir natürlich nicht fehlen darf, ist eine kurze Statistik zu der Vorbereitung:
- 37 Trainingseinheiten
- sieben Läufe mit mindestens Halbmarathondistanz
- 82 Überquerungen der Brücke vom Beethovenpark über den Militärring
- 19 Läufe morgens vor der Arbeit
- ca. 5:50 min/km-Trainingstempo (über alle Läufe)
- one blocked road, but no excuse
- ein böse angelaufkommender, kläffender Hund (zum Glück nur einer)
- unzählige getötete Fliegen... (in meinem Schweißgesicht)
- ein Lauf bei strömendem Regen mit gefühlten 20 Litern Wasser in jedem Schuh
- zwei Mal Streckenverpflegung per Fahrradkurier

...und die Highlights:
- Mels Shakes nach den anstrengenden Läufen
- der Blick auf den Dom bei den langen Läufen entlang des Rheins (teilweise mit Lied auf den Lippen)
- FC-Hymne aus dem Müngersdorfer-Stadion vor dem Spiel gegen RB Leipzig (hat vom Timing nur wegen der Sitzblockade geklappt, war so aber eine hoffentlich gute Vorbereitung auf die Stimmung beim Marathon)
- Sonnenaufgänge bei den Morgenläufen über vom Nebel verschleierten Wiesen und Weihern
- Lauf durch den Buckenhofer Forst bei Erlangen
- vier Runden um die Außenalster in Hamburg
- die Freude nach dem Ende der harten Trainingsphase zwei Woche vor dem Marathon

Auf den Kölner Straßen sieht man seit zwei Wochen auch schon die mit einer blauen Linie markierte Laufstrecke, die so genannte blue line, sie begleitet mich streckenweise auf dem Weg zur Arbeit. Hinweisschilder für Autofahrer gibt es auch schon. Außerdem wird seit dieser Woche noch Werbung für den Marathon gemacht, der in diesem Jahr sein 20 jähriges Jubiläum feiert. Ob das noch Zuschauer animieren soll oder kurzentschlossene Marathonläufer ist fraglich... Auf jeden Fall verstärkt es meine Vorfreude auf Sonntag. Bis dahin gibt es hier noch einen Preview auf den Lauf und natürlich viel Regeneration.
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geschrieben um 22:35 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Montag, 12.09.2016
Stadtlauf 2016
(Zeit: 44:43)
Ultra-GL geschafft. In der alles anderen als offizielen Wertung bin ich insgesamt 16 km durch Bergisch Gladbach gelaufen und dabei auch mit meiner Zeit beim Hauptlauf, der genau in der Mitte der km lag, sehr zufrieden. Es ist wie erwartet keine Bestzeit geworden, aber in Anbetracht des aktuellen Trainingsstandes und der km davor und danach deutlich besser als erwartet.
Los ging alles um 18:30 Uhr mit dem Erlebnislauf. Das Team der KSK Köln stellte sich mit etwa zwanzig Teilnehmern ans Ende des Feldes. Eine Möglichkeit es von hinten aufzurollen gibt es allerdings nicht wirklich. Da der Erlebnislauf direkt in die Fußgängerzone startet, kommen die ersten Engstellen ziemlich schnell. Hier kann man teilweise nur gehen. Das Tempo ist somit auch eher niedrig. Erst nach dem Anstieg zur Paffratherstraße kann man ein bisschen schneller laufen. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz traf ich noch Coseng, der im Moment auch für den Köln-Marathon traininert. Wir sehen uns also bald schon wieder. Das KSK-Team wurde dann insgesamt doch ein wenig durcheinander gewirbelt, wir liefen aber zumindest noch zu fünft über die Ziellinie. Mit einem Schnitt von 7min/km. Aber auch der kleine Lauf hat Spaß gemacht und war ein gutes Einlaufen für den Hauptlauf, der dann wieder pünktlich um 19:30 Uhr mit neuer Startnummer gestartet wurde. Als ich im Startblock auf dem Weg nach vorne war, traf ich noch Hans und Thorsten am Rand, bin also nicht weiter nach vorne und von ziemlich weit hinten gestartet. In Bergisch Gladbach immer ein Fehler, da ich aber in diesem Jahr nicht auf eine richtig gute Zeit aus war, nicht ganz so schlimm. Die erste kleine Runde war daher mit sechs Minuten auch langsam (nur 2005 und 2010 war ich langsamer). Ab dem Marktplatz hatte sich das Feld aber auseinander gelaufen und ich konnte mein Tempo gut laufen. Das gute Training macht sich schon bezahlt. Ich lief sehr konstant und auch nicht an der Leistungsgrenze. Da ich ja den Ultra-GL geplant hatte, konnte ich mir das auch nicht erlauben. Meine Ziele waren ja doch höher als die von der Frau, die es nach der Überquerung der Laufstrecke mit ihrer Pommes-Schale schon geschafft hatte und sich darüber auch freute. Der Sieger des heutigen Rennens überrundete mich nicht ganz, kam allerdings gerade im Ziel an, als ich auf meine dritte Runde ging. Die Stimmung trägt einen dann schon immer gut mit. Insgesamt war in diesem Jahr aber auch eine sehr gute Stimmung am Streckenrand. Am Ende der dritte Runde gab es in diesem Jahr dann nicht den klassischen Zielsprint. Ich habe das Tempo nur ein wenig angezogen, weil ich dann doch unter den 45 Minuten bleiben wollte.Die Ordner am Ziel wollten mich auch direkt in den Zielraum schicken, für den man sich rechts halten muss. In diesem Jahr bin ich aber dann extra links dran vorbei gelaufen (und nicht wie bei der ersten Stadtlaufteilnahme 2001 aus Versehen) und auf die vierte Runde gegangen. Die lief dann auch ganz ordentlich, es wurde aber schon langsam dunkel. Ich hielt auch hier das Tempo konstant und kam nach knappen 58 Minuten durchs Ziel. Die Generalprobe für den Köln Marathon ist also sehr gut gelaufen. Da werde ich allerdings dann kein Durchschnittstempo von 4:30min/km laufen, sondern das ganze ein wenig langsamer angehen.Neu war in diesem Jahr ein moderner Großbildschirm, auf dem alle den Lauf auch indirekt verfolgen konnten. Hans hat mich darauf gesehen und auch noch schnell reagiert - danke für den Schnappschuss und das ungewöhnliche Stadtlaufbild. Urkunden habe ich in diesem Jahr dann zwei bekommen: einmal für den Hauptlauf und eine für den Erlebnislauf. Zum Abschluss gab es dann noch - ernährungstechnisch im Hinblick auf den Marathon nicht ganz optimal - eine Bratwurst und ein Kölsch. Aber gute Ergebnisse muss man ja auch mal feiern.
Ein Dankeschön an die gute Unterstützung vom Streckenrand. Im nächsten Jahr geht es dann vielleicht wieder auf die Jagd nach richtig guten Zeiten...
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geschrieben um 22:39 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Donnerstag, 08.09.2016
Ultra-GL
Morgen ist es wieder soweit, wie in jedem Jahr startet der Stadtlauf in Bergisch Gladbach. Er steht in diesem Jahr natürlich im Schatten der Marathonteilnahme. Und wie habe ich so schön gelesen: im Rahmen des Marathontrainings kann man natürlich an Wettkämpfen teilnehmen, Bestzeiten sind aber keine zu erwarten. Davon gehe ich auch aus, da ich heute noch einen Trainingslauf hatte und den werde ich morgen noch in den Beinen haben. Da ich morgen nach dem Trainingsplan eigentlich eine längere Strecke als 10 km laufen müsste und es vor dem Stadtlauf immer noch den Erlebnislauf gibt, mache ich dieses Jahr etwas ganz verrücktes: den Ultra-GL. Ich laufe also neben dem Hauptlauf (1930) auch beim Erlebnislauf (1830) mit und absolviere somit 13 km.
Da ich eigentlich noch mehr laufen muss, laufe ich vielleicht dann auch noch ein bisschen weiter, aber das ist ja dann nicht offiziell. Zusammen gefasst heißt das aber trotzdem, dass ich morgen soviel laufe, wie noch nie beim Stadtlauf, dafür nicht so schnell wie sonst.
Über Unterstützung am Streckenrand freue ich mich natürlich wie in jedem Jahr. Ein besonderer Lauf ist es natürlich auch, weil es der erste Lauf mit meinen neuen Laufschuhen ist, so zusagen die Generalprobe für den Köln Marathon. Mein MikaTiming-Chip hat den Laufschuh schon gewechselt.
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geschrieben um 08:07 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Montag, 05.09.2016
Anmeldung zum Marathon
In diesem Jahr will ich nochmal einen Marathon in Angriff nehmen. Ich habe eigentlich seit vielen Jahren fast jedes Jahr gesagt, dass ich in diesem Jahr nochmal einen Marathon laufen will, aber dieses Jahr mache ich es wirklich. Hilfreich ist dafür natürlich, dass ich jetzt in einer Handballmannschaft spiele, in der nicht so viel trainiert wird, deshalb habe ich für das zeitintensive Marathontraining überhaupt erst Zeit. Seit dem Ende der EM trainiere ich jetzt schon fleißig und bin viermal die Woche unterwegs, Umfang und Intensität werden dabei kontinuierlich gesteigert. Und da mein Trainingsplan alles in allem auch gut läuft, habe ich mich dann jetzt auch final für den Marathon angemeldet.Elf jecke Jahre nach meiner letzten Teilnahme beim Köln Marthon in 2005 werde ich in diesem Jahr also wieder 42,195 km durch Köln laufen. Laut der Homepage des Veranstalters gibt es hierfür auch zumindest sechs Gründe:Ich bin mal gespannt - und neben den Gründen gibt es natürlich auch noch andere die für Köln sprechen.
Im Moment bin ich in der harten Phase der Vorbereitung mit 80 Wochenkilometern im Trainingsplan, deshalb bin ich auch immer ein wenig müde. Wenn ich wieder fitter bin, schreibe ich dann noch ein bisschen mehr zu den Erwartungen und Zielen zu meiner dritten Marathonteilnahme.
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geschrieben um 22:00 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen

Samstag, 20.08.2016
neue Laufschuhe
Es wurde mal wieder Zeit für neue Laufschuhe:Nachdem die ich mit Brooks gute Erfahrungen gemacht habe, bin ich einfach dabei geblieben. Nach den Adrenalin GTS 13 habe ich jetzt das gleiche Modell aber mit der Modellnummer 16 und natürlich viel cooler. Mal schauen, wohin mich diese Schuhe überall tragen werden :)
Dieses Jahr habe ich nämlich noch Pläne, dazu aber später mehr...
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geschrieben um 14:54 Uhr von izoy
Rubrik: Sport, Laufen
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